Leider konnten wir euch nicht über die neuesten Entwicklungen, bezüglich des bald im Westen erscheinenden “Final Fantasy XIII” berichten, jedoch gibt es einiges zu berichten, hinsichtlich “Final Fantasy XIII”.
“Final Fantasy XIII” war ursprünglich für die Playstation 2 geplant und seit 2004 in Entwicklung, so Yoshinori Kitase. Durch die Veröffentlichung der PS3 entschied man sich das Spiel auf die Playstation 3 zu portieren, wofür 18 Monate gebraucht wurden. Dies ist der Grund, warum Final Fantasy XIII erst seitEnde 2009 erhältich ist (zumindest in Japan).
Weiterhin wurde nun offiziell bestätigt, dass es Download-Content zu “Final Fantasy XIII” geben wird. “Anfangs hatten wir Pläne, das Spiel weltweit gleichzeitig zu veröffentlichen. Es war zudem unsere Absicht in allen Regionen identische Versionen auszuliefern. Als wir merkten, dass es nicht machbar sein wird, beschlossen wir, das Spiel im Westen schnellstmöglich nach dem japanischen Release zu veröffentlichen.” Dies war Kitases Antwort auf die Frage, ob das neue Final Fantasy in allen Regionen identisch sei. Die herunterladbaren Zusatzinhalte sollen zunächst in Japan und dann in anderen Regionen erscheinen. Ob die Inhalte kostenpflichtig, sind geht aus dem Interview nicht hervor. Zudem kann man nur spekulieren, welche Inhalte es betreffen.
Zur Freude der aufmerksamen Final Fantasy-Fans, beantwortete Kitase noch weitere Fragen. Was für Verwunderung bei den westlichen Spielern sorgte war der Titelsong für den Westen, welcher von Leona Lewis gesungen wird. Normalerweise wird der japanische Song übersetzt und dann mit dem übersetzten Text erneut aufgenommen, doch “Kimi Ga Iru Kara” wird in der westlichen Version von Final Fantasy XIII nicht der Titelsong sein. Yoshinori Kitase konnte auch dies erklären und gewährte Einblicke in die Gedankenspiele Square-Enix´ hinsichtlich der Zukunft.
Wir haben versucht den originalen Titelsong zu übersetzen, aber die Sängerin hatte Schwierigkeiten damit. Das ist unsere neue Strategie, ein Experiment wenn man so will. Warum nicht einfach verschiedene Künstler für jede Region benutzen?“
„Wenn sowohl der Inhalt als auch die Atmosphäre des Songs zum Spiel passt würden wir erwarten, dass wir ein besseres Ergebnis in genau dieser Region bekommen würden. Square Enix ist eine Firma, die mehr und mehr international denkt und die Lokalisierung spielt dabei eine wichtige Rolle.“
Gerade die letzte Aussage lässt sehr viel Interpretationsspielraum. Denn mit seiner Aussage sagt Kitase, dass zukünftige Spiele aller Voraussicht nach weiterhin regionalisiert werden und somit japanische und westliche Spieler verschiedene Spielversionen erhalten könnten (Beispiel: Final Fantasy Dissidia). Allerdings ist dies auch nur ein Interpretationsansatz des Gesagten.
Final Fantasy XIII beherrscht nicht nur unsere News auf Squareport, sondern auch diverse Diskussionsgruppen im Westen. Am 9.3.2010 dürfen sich die Spieler endlich selbst eine Meinung über Final Fantasy XIII machen.
Quellen: Nextgen.at Videogameszone